Wohngebäudeversicherung im Vergleich

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Verbundene Wohngebäudeversicherung

Für jeden Besitzer eines Hauses sollte es unumgänglich sein, eine verbundene Wohngebäudeversicherung zu haben. Banken machen es sogar zur Pflicht, wenn das Gebäude finanziert werden soll. Diese Versicherung zahlt die Kosten einer Sanierung oder den Wiederaufbau des Gebäudes. Dazu zählen auch, Abbruchkosten, Mietausfall, Aufräumarbeiten, entgangene Miete, Beseitigung umgestürzter Bäume und die Kosten für Sachverständige.

Sind Schäden durch Feuer, Hagel, Sturm oder Leitungswasser auftreten tritt die Wohngebäudeversicherung in Kraft.

Im Fall eines Feuers muss der Brand durch Explosion, Implosion, Blitzschlag oder den Aufprall eines Luftfahrzeuges oder dessen Teile oder Ladung entstanden sein.

Werden bei einem Sturm Dächer abgedeckt oder es fallen Bäume auf Autos und Gebäude werden diese Schäden bezahlt wenn der Sturm eine Windstärke ab 8 hatte, dies ist eine Windgeschwindigkeit von 62-74 Stundenkilometer. Muss man dies nachweisen, geben örtliche Wetterstationen Auskunft bzw. Hilfe. Auch sind ähnliche Schäden in der Nachbarschaft ein Nachweis. Der meist mit dem Sturm auftretender Hagel und Regen sind auch mitversichert.

Geplatzte Wasserleitungen, die durch mangelnde Isolierung bei Frost platzen oder schadhafte Ventile und Dichtungen können für eine Menge Wasser sorgen. Dies führt zu vollgesogene Möbel, Wände und Decken.

Was ist versichert?

Versichert sind das versicherte Gebäude selbst, Gebäudezubehör wie Klingelanlagen, Müllboxen, Briefkästen Terrassen  und Einbaumöbel, wie zum Beispiel eine Küche, die speziell für diesen Gebäude gebaut wurde. Gebäudeteile, die sich am versicherten Gebäude befestigt sind, wie zum Beispiel Wintergärten oder Terrassenüberdachungen. Carports, Hundehütten, Gewächshäuser oder Gartenhäuser sollte man extra in den Versicherungsschein aufnehmen.

Was kostet eine Gebäudeversicherung?

Man spricht bei der Gebäudeversicherung immer von einem gleitenden Neuwert, das heißt es gibt den sogenannten Wert 1914, anhand dessen immer die aktuellen Neubaukosten errechnet werden. Dieser errechnet sich anhand dessen was das Haus 1914 gekostet hätte, dieser wird mit dem gleitenden Neuwertfaktor multipliziert. Dieser Faktor wird jährlich angepasst.

Die Beiträge sind abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. So ist die Wohnfläche, die Bauweise, das Baujahr und die Ausstattung der Fenster und Türen ausschlaggebend. Auch die Anzahl der Stockwerke und die Art der Heizung spielen hier eine Rolle.

Man sollte hier die Angebote genau vergleichen und auf jeden Fall immer alles wahrheitsgemäß beantworten, damit im Falle eines Schadens nicht zu einer Minderung der Zahlung kommt.

Auf den Zusatz einer Elementarschadenversicherung sollte man nicht verzichten. Denn diese übernimmt zusätzliche Kosten die bei Schäden durch Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Überschwemmungen, Erdsenkung, Erdbeben und Vulkanausbruch entstehen. Auch wenn nicht alle Risiken überall vorkommen, kann es jederzeit überall zu Überschwemmungen durch Starkregen kommen. Läuft dann der Keller voll, kann es zu einem Rückstau kommen. Schneedruck bedeutet unter anderem, dass Dächer durch lang anhaltenden Schneefall beschädigt werden können.

Vergleichsrechner Wohngebäudeversicherung

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