Tiere im Fruehjahr was ist zu tun?

Hundehaftlicht.jpg

large_Fotolia_53059139_XS.jpgEndlich wir es draußen wieder wärmer und der Frühling hält langsam Einzug. Doch nicht nur wir Menschen freuen uns darauf, sondern vielmehr auch unsere Tiere wie Hunde und Pferde. Doch dies kann auch zu einigen Nebenwirkungen führen, gerade wenn dann die ersten Frühlingsgefühle bei unseren Freunden ausbrechen. Gerade dann sollte jeder Besitzer besonders vorsichtig sein, denn dann kann ein sonst folgsames Tier einmal Vergessen, das es ein eigentlich gehorsam sein sollte.

Hunde und der Fellwechsel

Doch zu dem Frühlingsgefühl kommt dann noch der Fellwechsel, der dann nicht nur für das Tier unangenehm ist, sondern auch für den Menschen. Gerade bei Hunden mit langen Haaren kann dies wahre Fellknäuel in der Wohnung bedeuten und der Hund kratzt sich ständig. Hier kann der Besitzer ganz einfach zur Bürste greifen und dem Hund beim Fellwechsel helfen. Dann bleiben auch die lästigen Nebenwirkungen, wie das die Wohnung voller Haare sind, aus. Allerdings freuen sich nicht nur Hunde, sondern auch Pferde auf den Frühling. Denn endlich kann es wieder aus in die freie Natur gehen. Aber hier sollte doch auf einiges geachtet werden, gerade wer gerne im Wald unterwegs ist. Hunde müssen dann angeleint bleiben, denn auch Waldbewohner lieben den Frühling. Dies haben gerade in dieser Zeit ihre Jungen und das kann den Jagdtrieb schon enorm anspornen. Aber bei Wildschweinen ziehen Hunde immer den kürzeren und Jäger sind auch unterwegs.

Pferde wieder langsam an die Weide gewöhnen

Auch für Pferde gilt, dass es einiges zu beachten gibt, gerade wenn diese über Winter im Stall gestanden haben. Dies gilt vor allem beim Futter für Pferde, die dann über das frische Gras auf der Weide herfallen. Hier muss aufgepasst werden, da die Verdauung von frischem Gras durch Bakterien erfolgt. Wurde dem Pferd im Winter aber nur Hartfutter also Heu und Kraftfutter gegeben, müssen sich diese Bakterien erst wieder ausreichend vermehren. Daher lieber langsam anfangen und die Pferde wieder an das frische Grün gewöhnen, ansonsten kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Aber auch das Ausreiten kann so einige Gefahren im Frühling mit sich bringen. Denn die Pferde entdecken genauso wie Hunde ihre Frühlingsgefühle und dann ist der Gehorsam wie weggeblasen. Zusätzlich kann es bei zu schnellem Ausweiden noch zu einem Bockhuf oder Hufrehe kommen. Verursacht wird dies durch zu viel Fruktan im frischen Gras. Diese kann bei Pferde nicht im Dünndarm abgebaut werden und führt dann zu diesen Erkrankungen.

Den Frühling langsam kommen lassen

Gerade im Frühling fangen viele wieder an zu Laufen, immer gerne mit dem Hund. Aber auch Hunde müssen erst langsam wieder an mehr Bewegung gewöhnt werden, was auch für Pferde gilt. Denn eigentlich sind Mensch und Tier über den Winter richtig faul geworden und das muss dann langsam wieder geändert werden. Auch wenn der Frühling das Leben angenehm beschleunigt sollte auch den Tieren wie Hunde und Pferde Zeit gelassen werden, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. So kann dann der Frühling entspannt kommen und endlich können sich alle wieder im Freien aufhalten. Natürlich immer mit dem richtigen Maß, mit besonders viel ausgelassener Freude.

Sparten: