Benzinklausel und co

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Es zeigt sich immer wieder, dass es wichtig ist in den Versicherungsbedingungen auch das Kleingedruckte zu lesen, vor allem wenn es um Ausschlüsse geht. Viele Versicherte lesen diese nicht oder verstehen nicht was sie bedeuten oder was dahinter steckt. In diesem Fall sollte man unbedingt nachfragen und klären ob man die Ausschlüsse gegen einen zusätzlichen Beitrag mit einschließen kann.
Da gibt es zum Beispiel die sogenannte Benzinklausel in der privaten Haftpflichtversicherung, die besagt das Schäden des Eigentümers, Halters, Besitzers oder Führers eines Kraft-, Luft oder Wasserfahrzeugs, die durch deren Gebrauch verursacht werden nicht versichert sind.
Soll heißen, dass das Auto zum Beispiel nicht einmal gefahren werden muss, sondern wenn der Fahrer nur  im Auto sitzt und durch zurückschieben des Autositzes einen Gegenstand eines Mitfahrers beschädigt, dies als Gebrauch eines Kraftfahrzeuges gilt. Oder ein an der Zapfsäule abgestelltes Fahrzeug  soll getankt werden und der Beifahrer befüllt den Wagen mit dem falschen Benzin und es gibt einen Motorschaden.
In diesen Fällen kann man  den Schaden meist bei seiner KFZ-Haftpflichtversicherung einreichen, dies hat aber zur Folge dass man wahrscheinlich in der Schadenfreiheitsklasse hochgestuft wird.
Auch andere Klauseln in der Haftpflicht, die zum Beispiel Gefälligkeitsschäden ausschließt gibt es nicht selten. Eine Gefälligkeit ist unter anderem einem Freund beim Umzug zu helfen oder beim Nachbarn während dessen Abwesenheit die Blumen zu gießen.
Auch sollte man genau lesen ob der Sitzrasenmäher (selbstfahrende Arbeitsmaschine) nicht ausgeschlossen ist.

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